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Um Krebs entgegenzuwirken, bieten die gesetzlichen Krankenversicherungen Vorsorgeuntersuchungen an, bei denen die Krankheit früh entdeckt oder sogar vermieden werden kann. Diese Leistungen sind gesetzlich festgelegt und werden regelmäßig dem aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst. Auch privat Versicherte bekommen diese Leistungen voll erstattet.

Denn je eher ein Tumor erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten und Chancen gesund zu werden. Bei Früherkennungsuntersuchungen können sogar Vorstufen von Krebs gefunden werden. Ärztinnen und Ärzte haben so zum Beispiel bei Darmkrebs die Möglichkeit, diese zu entfernen und damit eine Krebserkrankung zu verhindern. Ein guter Grund, regelmäßig zur Vorsorge zu gehen. 

20 Jahre

Gebärmutterhals: Jährlicher Pap-Abstrich (ab 35 Jahre: Kombiniert mit HPV-Test, alle 3 Jahre)

30 Jahre

Brust: Jährliche ärztliche Tastuntersuchung

35 Jahre

Haut: Ganzkörper-Screening (alle 2 Jahre)

50 Jahre

Darm: Darmspiegelung (alle 10 Jahre, insgesamt 2 Mal)
Darm: Immunologischer Stuhltest (alternativ zur Darmspiegelung, alle 2 Jahre)
Brust: Mammographie-Screening (bis 75 alle 2 Jahre)

35 Jahre

Haut: Ganzkörper-Screening (alle 2 Jahre)

45 Jahre

Prostata: Jährliche ärztliche Tastuntersuchung

50 Jahre

Darm: Darmspiegelung (alle 10 Jahre, insgesamt 2 Mal)
Darm: Immunologischer Stuhltest (alternativ zur Darmspiegelung, alle 2 Jahre)

Info-Material zum Download

Lesezeichen mit Infos zur Früherkennung

Broschüre zur Krebsprävention